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Der ewige Christian | Und dann kam der Überfall
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Brigittes eigene Welt
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Superstar Wagner gewinnt locker ihre Heim-DM
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( 05.04.2005 )
Es war ein großes Fest. Drei Tage lang blickte Ringerdeutschland nach Hallbergmoos, wo der SV Siegfried ein hervorragender Gastgeber war bei den deutschen Meisterschaften der Mädchen und Frauen. Dank der national unschlagbaren Brigitte Wagner hatten die Gastgeber auch Grund zum Jubeln.
Siegfried-Vorstand Sepp Niedermair konnte bei aller Arbeit die drei Tage das größte sportliche Event seit vielen Jahren sehr genießen. Seine Mannschaft hat vorbildlich zusammen gehalten und schon beim Aufbau am Donnerstag gemeinsam die Aufgaben bewältigt – „ohne, dass sich irgendeiner tot gearbeitet hat“, wie Niedermair fest stellte. Auch vor Ort klappte alles und dank der Infrastruktur mit Autobahn, S-Bahn und Flughafen in der Nähe waren es Meisterschaften der kurzen Wege.
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Die Titelkämpfe waren aber auch ein Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde. Alle Gäste rund um die 186 Teilnehmer aus ganz Deutschland wurden durch Hallbergmoos und Goldach verteilt, so dass alle acht Hotels ausgebucht waren. Auch die Hallberghalle hatte mit den täglich rund 500 Besuchern keine Probleme.
Bei der ersten nationalen Meisterschaft nach der olympischen Premiere des Frauenringens wollte man eine gute Figur abgeben. Das ist gelungen und so hat der SV Siegfried bei vielen Leuten seinen guten Ruf bestätigt. „Das war gut für unser Renomee“, bilanzierte der Vereinschef. Nebenbei dürfte es auch finanziell trotz der vielen wie etwa den Pokalen oder den Kosten für 25 Schiedsrichter ein Erfolg gewesen sein. Trotz der vielen Anstrengungen erklärte Niedermair, dass er dem Verein sofort wieder raten würde, solche Großereignisse nach Hallbergmoos zu zahlen.
„Die Meisterschaften der Damen zu holen waren wir unseren seit Jahren so erfolgreichen Frauen schuldig“, sagte Niedermair. Vor allem aber freuten sich viele Hallberger, endlich einmal Ringerikone Brigitte Wagner live sehen zu können. Dieses Vergnügen war allerdings ein zeitlich recht begrenztes Spektakel, weil eine Brigitte Wagner für den Rest Deutschlands zu stark ist. „Sie ringt zwei oder drei Ligen über den anderen“, stellte auch Cheftrainer Sepp Fritsch bewundernd fest.
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So kam es dann auch, dass die wohl beste Hallbergmooser Sportlerin aller Zeiten ihre Vorkämpfe vorzeitig gewann, einmal nach Punkten und einmal per Schultersieg. Den Experten schwante vor dem großen Finale, das der letzte Kampf des Damentags war. Zum einen galt diese Gegnerin als die schwächste der Brigi-Opfer und zum anderen zählt die Dame nicht gerade zu Wagners besten Freundinnen. Da deutete sich schon an, dass es gnadenlos wird.
Das Finish des Tages dauerte dann sage und schreibe 15 Sekunden. Der Mattenleiter pfiff und Brigitte Wagner legte ihre Kontrahentin auf die Schultern, als wäre es das leichteste der Welt. Das und viele Kämpfe zuvor zeigten das Problem des Frauenringens in der Spitze. Hier fehlt die Dichte, so dass Schultersiege der Normalfall waren. Es gab bei den Damen und Mädchen das zu sehen, was in der Ringer-Bundesliga nur selten vorkommt.
Die Platzierungen der Siegfried-Damen: Platz 1 Brigitte Wagner (Frauen, 51 kg) Platz 4 Christina Hahn (Frauen, 59 kg) Platz 4 Linnéa Oertli (weibl. Jugend, 43kg) Platz 7 Marianne Enghofer (weibl. Jugend, 49 kg) Platz 10 Verena Niedermair (weibl. Jugend, 56 kg)
Nico Bauer
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1 SVS - Germania Weingarten 25:16
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