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Nur Verlierer | Ein neuer Großer  

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SVS gibt Nachfolger für Mahmoud Karimi bekannt Der Vorstand des SV Siegfried Hallbergmoos Goldach e.V. – Wolfgang Lex, Hans Hofstetter und Jürgen Entholzner geben Rudolf Gebhard als Nachfolger für Mahmoud Karimi bekannt. In harmonischen Gesprächen einigte man sich mit Gebhard, der bisher 3 Jahre als Co-Trainer gemeinsam mit Mahmoud Karimi das Männertraining geleitet hat.

SVS-Ringer haben Playoffs zu 99 Prozent sicher Zwei Punkte fehlen zum großen Wurf. Zweimal haben die Ringer des SV Siegfried Hallbergmoos mit einem Punkt verloren und der Rest waren überzeugende Siege. Platz eins in der Bundesliga Ost ist zwar unwahrscheinlich, aber die Playoffs finden mit ziemlicher Sicherheit wieder mit Hallbergmoos statt.

Ringer melden sich zurück in der deutschen Spitze Wolfgang Lex ist ein verlässlicher Mann. Das gilt sowohl für seine Verantwortung im Beruf als Bankdirektor wie auch im Hobby als Vorsitzender der Ringer. Nach einem schwachen Jahr mit enttäuschenden Leistungen, fragwürdiger Einstellung einer Legionäre, einer ziemlich leeren Halle und den verpassten Playoffs um die deutsche Meisterschaft sollte alles anders werden. Lex versprach den Umbruch und Ringer, die sich für das Trikot mit dem stolzen Siegfried im Wappen wieder zerreißen. Genau so kam es auch.

Siegfriedringer sind wieder erstarkt Die Ankündigung vor der Saison war eindeutig von den Ringern des SV Siegfried. Nach dem enttäuschten fünften Platz im Vorjahr, einem schockierenden Zuschauerschwund und Ringern, die nicht alles gaben, sollte es wieder so werden wie früher. Nach den ersten drei Kämpfen konnten die Siegfrieds nun mit dem guten Gefühl in die WM-Pause gehen, dass die Playoffs heuer wieder erreicht werden.

Hallberger Ringer wollen Fans zurückgewinnen Die Ringersaison begann mit einem Paukenschlag für den SV Siegfried Hallbergmoos. Die Bundesligaathleten gerieten zum Start in Frankfurt/Oder in einen Megastau mit Autobahn-Vollsperrung. Dadurch kamen die Siegfrieds 15 Minuten zu spät zum Wiegen und verloren in erster Instanz 0:40. Aber es gibt noch Hoffnung.

Hinrunde der Siegfrieds Das Ziel des SV Siegfried Hallbergmoos war ganz klar das Erreichen der Endrunde um die deutsche Meisterschaft, aber das ist nach der Hinrunde in ziemlich weiter Ferne. Die Siegfrieds sind zwar wieder Fünfter, haben aber auf den notwendigen vierten Platz schon fünf Punkte Rückstand.

SV Siegfried im Kindergarten Sonnenschein Ringen trainiert Ausdauer, Kraft und motorische Fähigkeiten und darf in der Gemeinde Hallbergmoos nicht fehlen. Auch die Kinder des AWO Kindergarten Sonnenschein kamen jetzt in den Genuss eines kleinen Schnuppertrainings.

Medaillenregen im Turnier beim Sportclub Nürnberg Der SV Siegfried Hallbergmoos nahm am mit sechs Ringern am Turnier beim Sportclub Nürnberg 04 teil und sahnte Medaillen im großen Stil ab. Jakob Jung und Julian Gebhard waren an diesem Tage nicht zu schlagen.

SVS-Jugend zweitbeste Mannschaft Deutschlands Eine Medaille war das Ziel, die hervorragende Silbermedaille ist es schließlich geworden. Bei der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft feierten die Siegfried-A/B-Jugendlichen den Einzug ins Finale, mussten dort zwar der SG Eichen-Rümmingen mit 14:22 den Vorzug lassen, konnten im Anschluss aber mit dem Vize-Titel einen super Abschluss der diesjährigen Deutschen Meisterschaften feiern und an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen. Vorausgegangen war eine wahre Nervenschlacht, die kein Krimi-Autor hätte spannender schreiben können.

Jugendteam löst mit dem Titelgewinn DMM-Ticket Lange hat es gedauert, nun ist er unter Dach und Fach. Mit einem 22:15-Finalerfolg über den Titelverteidiger SV Johannis Nürnberg sicherte sich die A/B-Jugendmannschaft des SV Siegfried ihren 15. Bayerischen Jugend-Mannschaftsmeistertitel und setzte damit die Erfolgserie der letzten Jahre fort. Nach dem letzten Titelgewinn im Jahr 2000 erkämpften sich die ehrgeizigen Jugendlichen 2006 die BMM-Bronzemedaille, es folgten zwei BMM-Vizemeisterschaften mit den Finalniederlagen gegen Nürnberg, für die man sich nun in diesem Jahr revanchieren konnte. Mit dem BMM-Titel qualifizierte sich der SV Siegfried auch wiederum für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft vom 1. -2. Mai 2009 in Hausen/Zell.

Kai Dittrich zurück beim SV Siegfried „Ich bin wieder hier, in meinem Revier, war nie wirklich weg…“ – Mit diesen Textzeilen aus einen Lied von Marius Müller Westerhagen, hat sich der erste offizielle Neuzugang des SV Siegfried Hallbergmoos für die am 29.08.2009 beginnende Bundesligasaison, gleich mal selbst im Gästebuch der Homepage des Vereins bei den Siegfried Fans zurückgemeldet.

SV Siegfried bedankt sich bei den Sponsoren Das neue Jahr begann erfreulich für die Ringer des SV Siegfried Hallbergmoos. Sämtliche Jugendabteilungen wurden mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet. Stolz präsentierten sich nun die Nachwuchsringer des Vereins anlässlich eines Fotos mit den Sponsoren, die die Anschaffung der hochwertigen Trainingsanzüge mit ihrer äußerst großzügigen finanziellen Unterstützung ermöglicht haben.

Siegfried empfängt Weingarten zur Playoff-Schlacht Ringer-Deutschland hielt den Atem an und blickte gebannt nach Mainz-Mombach. Dort wurden die Playoffs um die deutsche Meisterschaft der Ringer ausgelost und Hallbergmoos erhielt ein Los, über das nun eine Woche diskutiert wird. Mit dem SV Germania Weingarten bekommen die Siegfrieds einen der härtesten Brocken des Topfes, aber eben auch den Lieblingsfeind aus der guten, alten Zeit der zweigleisigen Bundesliga. Das Los ist schwer, aber nicht ganz unlösbar – vor allem aber attraktiv. Kommenden Samstag, 13. Dezember, wird in der Hallberghalle gerungen und eine Woche später geht es nach Weingarten.

Schülerringer besuchen Freisinger DAV-Kletterhalle Das Training abwechslungsreich und damit interessant gestalten, dies haben sich die Trainer des SV Siegfried auf die Fahne geschrieben. Dazu gehören vor allem auch Aktivitäten außerhalb der Ringerhalle. Gesagt, getan. Nach einer leichten Trainingseinheit packten sie die Ringer des Schülertrainings in die Autos und fuhren in die Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins nach Freising.

Ringer-Bundesligisten schließen sich zusammen Ein historisches Ereignis für den deutschen Ringersport: Im bayerischen Hösbach gründete sich die „Deutsche Ligavereinigung Ringen“ (DL RINGEN). Sie ist ab sofort die Interessenvertretung der Bundesligisten in der Individualsportart Ringen. Zehn Vereine, darunter auch der SV Siegfried Hallbergmoos, nahmen an der Gründungsversammlung teil.

Siegfried-Ringer siegen in Peking Die Welt blickt seit zwei Wochen nach Peking und freut sich mit den olympischen Medaillengewinnern aus aller Welt. Mit von der Partie war bei den Ringer-Wettbewerben im griechischrömischen Stil die halbe Mannschaft des SV Siegfried Hallbergmoos. Die Stars dieser Siegfriedabordnung waren der litauische Schwergewichtler Mindaugas Mizgaits und der Franzose Christophe Guenot. Beide holten sich in Peking die Bronzemedaille.

Jean-Foeldeak-Turnier: SVS-Nachwuchs überzeugt Marcel Berger war an diesem Tag unschlagbar. Beim traditionellen Jean-Foeldeak-Turnier, das mit 186 Teilnehmern aus 34 Vereinen beim ASC Bindlach über die Bühne ging, konnte dem D- Jugendlichen des SV Siegfried in der Klasse bis 31 Kilogramm kein Gegner das Wasser reichen. Mit 3 Schultersiegen und einem technisch überlegenem Punktsieg zog er souverän ins Finale ein. Dort erging es auch Michael Geuß vom AC Lichtenfels nicht besser. Das Siegfried-Talent machte kurzen Prozess und legte ihn auf die Schultern.

Teilnahme am 1. Mangfall-Cup Am vergangenen Wochenende fand der 1. Mangfall-Cup beim TV Feldkirchen statt, an dem wir mit 5 unserer Bambini-Ringer/-innen teilnahmen. Ausgeschrieben war dies als Anfängerturnier zur Nachwuchsförderung mit begrenzter Teilnehmerzahl nur für geladene Vereine. Ziel unserer Teilnahme war es, den Kindern, einmal zu zeigen, wie ein Turnier abläuft.

Volksschule erreichte 4. Platz im Landesfinale Hallbergmooser Erfolge im Ringen und der SV Siegfried stehen normalerweise immer ganz dicht zusammen. Umso überraschender ist das Ergebnis beim bayrischen Landesfinale im Ringen in Bindlach: Die Hallbergmooser Volksschüler der 5. und 6. Klassen belegten den 4. Platz – von 14 teilnehmenden Schulen. Und das ganz ohne einen einzigen Ringer des SV Siegfried!

Neue Chefs für die Siegfrieds Es war das Ende einer Ära und deshalb sah niemand auf die Uhr. Ein letztes Mal blickte Ober-Ringer Sepp Niedermair im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SV Siegfried zurück und erzählte die eine oder andere Anekdote. Der Präsident, der Hallbergmoos mit kluger Personalpolitik seine erste Finalteilnahme aller Zeiten bescherte, erinnerte sich noch einmal daran, wie die Bundesliga zur Weltliga wurde.

Deutsche Meisterschaften der Männer im Freistil Mit 4 Startern war der SV Siegfried Hallbergmoos am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Männer im Freistil in Ehningen vertreten. In der Gewichtsklasse bis 55 kg wurde Thomas Sedlmeier mit Tim Schleicher, den 3. der Junioren WM und 2. der Junioren EM 2007, bereits in der ersten Runde ein ganz dicker Brocken zugelost. Die erste Runde konnte Schleicher durch eine Unaufmerksamkeit von Thomas Sedlmeier klar mit 6:0 für sich entscheiden.

Debakel mit Ansage Viermal Halbfinale in den letzten fünf Jahren – Das ist eine Ansage und die gute Nachricht für die Hallbergmooser Ringer. die schlechte ist aber, dass auch diesmal die beiden Halbfinalkämpfe gerungen werden müssen. Im Heimkampf gegen Köllerbach stand das Schlachtfest schon fest, als die Gäste dem Bus entstiegen. Ein 10:32 war das Höchste der Gefühle und in Köllerbach wird es wohl noch heftiger.

Halbfinale gegen Köllerbach: Fans sollen helfen Die Ringer des SV Siegfried Hallbergmoos stehen nach der sensationellen Viertelfinal-Leistung in Witten wieder im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft, zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren. In der Runde der letzten Vier trifft der SVS auf den Titelverteidiger aus Köllerbach und befindet sich in der Außenseiterrolle. Um ein ähnliches Kunststück zu schaffen, wie beim Finaleinzug vor zwei Jahren, brauchen die Ringer die Unterstützung ihrer Fans. Der Fanclub Mattendeife 01 um Vorstand Michael Kubon hat sich deshalb etwas einfallen lassen und ruft auf zur „Vollen Hütte für den SVS“.

Mensch schultert Kannibale… „Er ist kein Mensch, er ist kein Tier – er trägt bei Köln die Nummer Vier.“ Mit diesem Schlachtruf begrüßten die deutschen Eishockeyfans im ganzen Land jahrelang den 320fachen Nationalspieler Udo Kießling. Ringer-Deutschland sollte sich so etwas auch für Viktor Hilbenko einfallen lassen. Der Kannibale des SV Witten biss nach dem Skandal von Hallbergmoos noch einmal zu. Doch dann siegte die Gerechtigkeit – und wie! Drei Kämpfe schenkte der SV Siegfried dem KSV Witten und in den restlichen sieben Duellen bekamen die zweifelhaften Sportsfreunde aus dem Ruhrgebiet eine gigantische Abreibung. Nach der 19:24-Heimniederlage siegte Hallberg 24:15 und trifft nun kommenden Samstag im Playoff-Halbfinale auf den amtierenden deutschen Meister KSV Köllerbach.

Man sieht sich im Viertelfinale zweimal „Revanche vertagt.“ Kurz und bündig vermeldete der SV Siegfried auf seiner Homepage die Ereignisse des wohl wichtigsten Kampf des Jahres. Im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft hätte Hallbergmoos so gerne mit Witten und seinen teilweise zweifelhaften Persönlichkeiten im Team und im Umfeld die Rechnung nach dem Viertelfinalaus vor einem Jahr beglichen. Damals wie heute war eine starke Mannschaft des Gegners nicht das Problem, sondern die Siegfrieds selbst. Durch Landesmeisterschaften, Kaderlehrgänge und Turniere fielen reihenweise Topringer aus und die 19:24-Heimniederlage war die logische Konsequenz.

Siegfrieds in Playoff-Laune Neue Gesichter, neue Kulturen, prächtige Unterhaltung – und jetzt kann Witten kommen! Zum Auftakt der Endrunde um die deutsche Ringer-Meisterschaft bekamen die Fans des SV Siegfried Hallbergmoos gegen den Türkischen Ringer-Verein Berlin allerhand Unterhaltsames, Kurioses, etwas Hektik und vor allem gut aufgelegte Gastgeber präsentiert. Hallbergmoos fertigte den TRV Berlin mit 24:13 ab und ist schon fast durch.

Auf in die 50:50-Kämpfe Fluch oder Segen? Am Samstagabend landeten die Hallbergmooser Ringer als Ungesetzte im Tombola-Topf für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Der tödliche Brocken blieb den Siegfrieds erspart, aber die Aufgaben haben es in sich. Über Berlin und dann wahrscheinlich über die speziellen Freunde Witten führt der Playoffweg.

Siegfried-Ringer blicken auf eine Klasse-Vorrunde Gleich mit dem ersten Sieg gediehen die Träume, doch mittlerweile ist wieder alles ausgeglichen. Mit sechs Siegen und einer Niederlage sind die Siegfrieds nach der Vorrunde der 1. Bundesliga Süd im Soll. Nur die Niederlage in Anger trübte die Freude. Einer erstklassigen Hinserie.

SV Siegfried sucht Verstärkung Der Ringer-Bundesligist SV Siegfried Hallbergmoos-Goldach sucht nach Verstärkungen seiner Nachwuchsabteilung! Alle interessierten Mädchen und Jungen ab 6 Jahren werden recht herzlich eingeladen, an einem Training der Erstlingsringer teilzunehmen. Hallberghalle.

Welt der Wunder: 19:18 gegen Aalen Sie wussten nicht wirklich wo sie stehen, weil es reihenweise neue Gesichter im Kader gibt und dazu die Regeln erheblich geändert wurden. Vor allem auf die neue Regel, dass drei Deutsche eingesetzt werden müssen, konnte der SV Siegfried nicht ausreichend reagieren durch die wegen der Steuernachzahlung begrenzten Finanzmittel.

Ringer präsentieren sich am Airport meisterhaft „Wir haben einen Schuss und der muss sitzen.“ Nicht nur Organisationsleiter Jürgen Entholzner wusste schon vor der Präsentation des SV Siegfried Hallbergmoos am Flughafen, um was es geht. Dem Flughafen als wichtigen Sponsor wollte man mit einem Beitrag zur Belebung des Munich Airport Centers (MAC) etwas Gutes tun und gleichzeitig den Sport nach Außen präsentieren. Das geschah mit dem Oberligaauftakt der zweiten Mannschaft und mit einem Tag, an dem die Hallberger Ringer viel für ihr Image taten und Sportgeschichte schrieben.

Nachwuchs des SV Siegfried im Zeltlager Sommerliche Temperaturen warteten auf die Truppe des SV Siegfried Hallbergmoos beim Ausflug nach Eging am See. 16 Nachwuchsringern machten sich mit ihren fünf Betreuern Rudi Gebhard, Michael Dirscherl, Andreas Jung, Thomas Sedlmeier und Bernd Heinzinger auf den Weg zum Zeltplatz und erwarteten ein aufregendes Wochenende.

Olympia lässt grußen Star-Ringerin Brigitte Wagner stehen ereignisreiche Wochen bevor. Das Aushängeschild des SV Siegfried Hallbergmoos hat sich nämlich für die Weltmeisterschaft in Baku qualifiziert. Dort startet sie für Deutschland in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm.

Einvernehmliche Lösung Nach neuerlichen Gesprächen mit dem Trainer-Duo Mahmoud Karimi und Georg Schatz sind die Beteiligten mit dem SV Siegfried zu der folgenden einvernehmlichen Lösung gelangt: Mahmoud Karimi wird seine Tätigkeit als Cheftrainer beim SV Siegfried fortsetzen.

Erfolg in Greifswald Am Donnerstag um 22 Uhr wurde die "Mission" Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2007 in Hallbergmoos gestartet - und zur allgemeinen Zufriedenheit der Beteiligten wurde diese mit einem guten 4. Platz am Samstagnachmittag beendet.

A/B-Jugend auf dem Weg nach Greifswald Am Donnerstag geht es los. Dann startet für das A/B- Jugendteam des SV Siegfried die „Mission“ Deutsche Mannschaftsmeisterschaft – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bevor die eigentlichen Kämpfe am Freitagabend beginnen können, heißt es erst einmal, eine weite Anreise in Angriff zu nehmen.

Immer neue Probleme Die Gesichtsausdrücke der Vorstände Sepp Niedermair, Sepp Busl und Hans Hofstetter erinnerten stark an die außerordentliche Mitgliederversammlung des SV Siegfried Hallbergmoos vor gut einem halben Jahr. Der Ringer-Bundesligist klärte damals über die empfindliche Steuernachzahlung auf. Am Freitagabend ging es nun um die reguläre Mitgliederversammlung, aber auch bei der zeigte sich, dass der Verein noch lange nicht zur Ruhe kommt. Um die aktuell noch entlassenen Trainer Mahmoud Karimi und Georg Schatz gibt es Chaos und dazu droht eine weitere massive Steuernachzahlung bis zu 85.000 Euro.

Siegfried-Jugend löst Fahrkarte Dominic Kurz, Mathias Fritsch, Alexander Fritsch, Thomas Kopp, Daniel Hörl, Kaspar Eham, Damian Edfelder, Michael Prill, Florian Gebhard, Ergün Aydin, Michael Zobel und Ludwig Bruckmeier haben es geschafft! Mit einem super zweiten Platz hinter dem amtierenden deutschen und bayerischen Mannschaftsmeister SV Johannis 07 Nürnberg hat die A/B- Jugendmannschaft des SVS die Qualifikation für die DMM 2007 realisiert.

Silber in der Vereinswertung Während die A/B-Jugendlichen auf der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft kämpften, setzten sich die C-D-E-Jugendlichen des SVS beim Wittelsbacher Land-Turnier in Aichach hervorragend in Szene.

Feierabend Das erwartete Wunder blieb aus. Nach dem 26:9-Sieg des KSV Witten in Dewangen ist das Thema Halbfinale für die Ringer des SV Siegfried gestorben. Was bleibt ist der enttäuschende Blick zurück auf eine unglückliche Saison 2006/07. Beim Wettkampf in Frankfurt/Eisenhüttenstadt konnten die Ringer immerhin ein 20:20 Unentschieden einholen. Nachdem in der Vorwoche beim 18:16 gegen Dewangen Benjamin Drobny mit einem sensationellen Schultersieg für die Überraschung sorgte, durfte in Frankfurt im letzten Kampf Andi Meckl seinen großen Auftritt genießen.

Glückliche Hallbergmooser Zuletzt hatte die Wunderwelt des Ringens für den SV Siegfried Hallbergmoos Überraschungen parat, auf die man getrost hätte verzichten können. Doch jetzt hatte man selbst einmal Glück. Mit dem allerallerletzten Aufgebot war der SV Siegfried Hallbergmoos gegen den TSV Dewangen schon fast verloren. Durch einen sensationellen Schultersieg von Benjamin Drobny und ganz engen Kampfwendungen siegte man am Ende noch 20:18. Die Zuschauer erlebten einen Krimi vom Feinsten.

Nur Verlierer Acht Personen saßen an diesem langen Tisch, um einen unbeschreiblichen Kampfabend zu erklären. Es waren acht Verlierer ungeachtet aller Ergebnisse zuvor. Auf der einen Seite wussten die vier Vertreter aus Witten, dass sie eigentlich nicht ins Halbfinale gehören und auf der anderen Seite hatte der SV Siegfried mit dem 22:11-Sieg die Chance auf die Rettung der Saison verspielt. Man versuchte manches zu erklären, was unerklärbar war. Der SV Siegfried Hallbergmoos wird noch lange brauchen, um diese Duelle mit dem KSV Witten aufzuarbeiten.

Fast geschafft Der KSV Witten steht im Halbfinale um die deutsche Ringer-Meisterschaft und er kann wahrlich nichts dafür. Genau deshalb war der Weltuntergang für die Mannschaft des SV Siegfried Hallbergmoos am Samstag noch bitterer. Nach sensationellen Siegen hatte man das Wunder von Hallberg fast in der Tasche, bis Felix Polianidis für eine nicht zu übersehende Tätlichkeit die rote Karte sah und damit der Traum vom Halbfinale ausgeträumt war. Unter dem Strich steht nach dem 12:25 von der Vorwoche nun im Rückkampf ein 22:11. Lesen Sie bei uns die Chronologie des Fast-Wunders von Hallberg.

Es brodelt In dieser Halle ist alles möglich. Jeder noch so große Club im deutschen Ringen kann ein Lied davon singen, wie man in Hallbergmoos seine blauen Wunder erleben kann. Am Samstag soll es die Fortsetzung geben mit dem Wunder gegen Witten. Ein Sieg mit 14 Punkten Unterschied muss her. Das sind etwa acht Siege und für die gibt Hallbergmoos alles.

Aus der Traum? Normal gibt es nicht. Die Historie des SV Siegfried ist voller Geschichten von unglaublichen Siegen und unvorstellbaren Rückschlägen. Am Samstag erlitt man mit einem 12:25 in Witten eine der peinlichsten Pleiten aller Zeiten. Der Mitfavorit um die deutsche Meisterschaft ist zu 98 Prozent weg vom Fenster. Nun muss man Witten mit 14 (!!!) Punkten kommenden Samstag im Rückkampf besiegen.

Zehnmal Rot Nein, Mömbris mag man nicht. Gegen diesen Verein, mit dem es schon immer mal wieder kleinere und größere Konflikte gab, reicht es dem SV Siegfried nicht mehr nur zu siegen. Da soll das Maximum her und das gab es am Samstag mit unglaublichen Ausmaß. In den zehn Kämpfen des deutschen Vizemeisters gegen einen Vorjahreshalbfinalisten kam der Sieger zehnmal aus Hallbergmoos. 31:4 hieß das Resultat eines historischen Triumphes, mit dem der SV Siegfried die Antwort für den Wiegeskandal von 2001 gab.

Standhafte Riesen Im Südosten nichts Neues! Auch die Ringer von Wacker Burghausen freuten sich auf den prominenten Gast SV Siegfried Hallbergmoos. Doch am Ende beziehungsweise zur Halbzeit lachte nur noch der mit 26:11 siegreiche deutsche Vizemeister. Wie schon in Anger hatten die Siegfrieds bis zur Pause mit einem 15:2 alles entschieden. Die ersten sieben Kämpfe gewann der Gast, insgesamt stellte man an dem Abend acht Sieger.

Meisterhafter Start Von wegen große Spannung.. Schon nach dem ersten A´Kampf des Abends war klar, wie dieses Duell des Heruasforderers SC Anger gegen den deutschen Vizemeister SV Siegfried Hallbergmoos laufen wird. Thomas Sedlmeier hatte mit einem Schultersieg für den ersten Paukenschlag gesorgt und die bombige Aufstellung der Siegfrieds ließ für das Heimteam ein Debakel vermuten. Zur Pause hieß es 14:4, am Ende 25:11 und nun darf diskutiert werden, wie viele Prozent da noch Luft nach oben ist.

Eine große Nummer Fast ehrfürchtig haben sie nach Schifferstadt, Köllerbach, Luckenwalde und früher einmal Aalen geblickt, wenn es wieder losging. Dieses Wochenende startet die Ringerbundesliga für den SV Siegfried Hallbergmoos und alles ist anders. Luckenwalde ist zwar eine andere Welt, aber den Rest nimmt man zur Kenntnis beim SV Siegfried. Aus dem Underdog, der die großen ab und an mal richtig nerven gekostet hatte, ist nun selber ein Großer geworden. Nur Luckenwalde ist noch eine Nummer zu groß. Alles andere ist machbar. Der Ex-Jäger ist nun der Gejagte.

Ein neuer Großer Man hatte eine Steueraffäre und dazu den größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte. Dieses Jahr 2006 wird als das wohl ereignisreichste in die Vereinsgeschichte der Ringer des SV Siegfried Hallbergmoos eingehen. Am Freitagabend blickte man auf die turbulente Zeit zurück, zeigte sich in der Steuersache vorsichtig optimistisch und traut sich sportlich weitere Heldentaten zu. Unterdessen gingen die Neuwahlen mit der Bestätigung des Clubchefs Sepp Niedermair recht schnell über die Bühne.

Boarische Brigi Über keinen anderen Gemeindebürger möchte Deutschland und die Welt so viel wissen wie von Brigitte Wagner. Die nationale Weltklasse-Ringerin, die bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking wieder nach den Medaillen greifen möchte, hat auch eine Internetseite, auf der sie alles Fragen zu ihrer Person beantwortet – und das eine ganze Spur ausführlicher, als sie das normalerweise in Interviews tut. Und sie hat seit wenigen Tagen etwas Besonderes, ihr Gruß an die Heimat: die Internet-Seite gibt es auf Deutsch, Englisch und Bayerisch!

Bye,bye Ringerträume Als Dominik Zeh mit seinem Sieg in Köllerbach den ersten Finaleinzug des SV Siegfried perfekt machte, fühlten sich Hallbergmooser Ringer wie der Teil eines wunderschönen Märchens. Doch das war einmal. Die Gegenwart ist ein einziges Chaos. Einige Ringer sind vor dem zweiten Playoff-Finale gegen Luckenwalde bei ihren Nationalmannschaften, andere haben keine Lust und der Rest baute einen schweren Unfall und dazu kam etwas Chaos um den nicht ganz reibungslosen Abgang von Dominik Zeh. Co-Trainer Christian Edfelder und Vorstand Sepp Niedermair kämpften bis Donnerstag, um am Samstag in Luckenwalde die notwendigen neun Ringer aufzustellen. Einzige gute Nachricht dieser Woche: Das Finale um die deutsche Meisterschaft kann statt finden.

Promi im Südosten Als Finalist um die deutsche Meisterschaft steht der SV Siegfried Hallbergmoos ab sofort unter ganz besonderer Beobachtung. Klar ist auch, dass man in der künftig viergleisigen Bundesliga in der Gruppe Südost das Zugpferd ist. Nun wurden die Einteilungen für die kommende Saison bekannt gegeben. Hallbergmoos ist in seiner Vorrunden zwar Favorit, aber ein Selbstläufer wird es nicht.

Man kennt sich Das Klingeln des Telefons im Haus von Sepp Niedermair ist längst ein Standardgeräusch geworden. Der Vorsitzende des SV Siegfried Hallbergmoos ist natürlich ein gefragter Mann, zumal sein Verein heute mit dem ersten Einzug ins Finale um die Deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft Geschichte schreiben kann. Die Überraschung bei der Heerschar der Anrufer war der Gesprächspartner aus Luckenwalde. Dessen Präsident kann nach dem 32:3 in Mömbris fürs Finale planen und blickt mit großem Interesse auf den Kampf der Hallbergmooser heute in Köllerbach (Beginn 16 Uhr). Seinen Anruf zum Fachsimpeln mit Niedermair freute den Siegfried-Boss: „Es ist schön, dass Luckenwalde anruft. Man wird eben ernst genommen.“

110 % für die Vereinshistorie Zweifelsohne haben sie Großes vollbracht, in dem die Hallbergmooser Ringer zu 60 Prozent Neuss und zu 40 Prozent ihr Verletzungspech besiegt haben. Nun steht man zum dritten Mal in Folge im Halbfinale und der Blick geht nach oben. Ab jetzt wird Geschichte geschrieben, wenn man den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte schaffen möchte. Am Samstagabend (19.30 Uhr Hallberghalle) muss der KSV besiegt werden und bei einem Vorsprung von drei bis sechs Punkten geht was eine Woche drauf im Saarland.

Letzte Ausfahrt Neuss Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt, aber sie fährt nur auf Sparflamme mit, wenn der SV Siegfried am Samstag auf Reisen geht. Im Playoff Viertelfinale ist Konkordia Neuss nach der knappen 15:18-Niederlage im ersten Duell der klare Favorit. Die Verletztenliste in Hallbergmoos wird immer länger, zudem ist die Rückrundenformation der Truppe von Trainer Sepp Fritsch auch etwas schwächer. Es spricht nicht viel für Hallbergmoos, aber gerade der Chefcoach lebt dem Verein nun positive Einstellung vor.

Tage der Wahrheit Die Welt liebt Momentaufnahmen. Man kann ein Jahr lang gut arbeiten, doch jetzt entscheidet sich in 20 Ringkämpfen, ob diese bislang eigentlich gloriose Saison des SV Siegfried Hallbergmoos einen großen Platz oder nur eine Randnotiz bekommt. Die ersten zehn Duelle gibt es diesen Samstag, wenn man im Playoff-Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft den Nord-Zweiten KSK Konkordia Neuss empfängt. Und Trainer Sepp Fritsch zweifelt trotz einiger personeller Probleme nicht im Geringsten daran, dass die Saison für Hallbergmoos nach den beiden Duellen mit Neuss weiter geht.

Der ewige Christian Es war eine Frage der Ehre, zumal Damian Edfelder nie locker lassen konnte. Immer wieder fragte er seinen Vater Christian, den Co-Trainer der Hallbergmooser Bundesligamannschaft, wie er diesen Makel in den historischen Listen des Bayerischen Ringens auf sich sitzen lassen konnte. 24 Mal war Edfelder bayerischer Meister und hatte mit 25 Titel nur Wolfgang Kissner, der in Edfelders früherer Heimat Anger nicht einmal 100 Meter von ihm weg wohnte, vor sich. Einmal musste er noch angreifen und heuer siegte der Ehrgeiz. 13 Jahre nach seiner letzten Bayerischen Miesterschaft wollte es Edfelder noch einmal wissen und holte sich mit seinem Kurzcomeback den historischen 25. Titel.

Und dann kam der Überfall Das Rätsel ist gelöst, die Zahlen liegen auf dem Tisch. Am Sonntag lud der SV Siegfried Hallbergmoos seine Mitglieder ein zur außerordentlichen Mitgliederversammlung, bei der man die Ergebnisse der Steuerprüfung den Anhängern bekannt gab. Rund 100.000 Euro kostet die Angelegenheit den Verein, der sich nun strecken muss, aber weiter in der Bundesliga Playoff ringen möchte. Zusammen mit den Zahlen präsentierte der Vorstand auch gleich den Plan zur Entschuldung. Das geschah so umfassend, dass seitens der Mitglieder keine Fragen offen blieben.

So kämpften die Anderen (u.a. Anger-Aalen und Weingarten-Schifferstadt)

Lokführer Sedi Nein, das war keine Überheblichkeit. Dazu war die bayerische Frage zu wichtig. Weil man aber Christophe Guenot ein freies Wochenende zugesichert hatte und die Finnen mit der Nationalmannschaft verhindert waren, wurde es in Burghausen eng. Siegen, egal wie wollte man im oberbayerischen Derby. Das klappte auch mit 20:14, aber die Hallbergmooser hatten eine gewaltige Portion Glück.

Lebende Träume Sepp Niedermair hat schon einige graue Haare in den vergangenen Jahren dazu gewonnen. Das ist aber auch kein großes Wunder, weil der Kampf um die Playoff-Teilnahme den Vorsitzenden des SV Siegfried Hallbergmoos reichlich Nerven kostete. Heuer werden wohl keine weiteren grauen Haare vor den Playoffs dazu kommen, denn Hallbergmoos hat sich still und heimlich zur Nummer drei der Süd-Bundesliga gemausert. Mindestens Nummer drei, denn wenn man heute den VfR Schifferstadt in eigener Halle besiegt, dann ist alles drin.

Maximalpaket XXL Man muss sich schon richtig gut auskennen, um bei dieser riesigen Liste mit Namen aus ganz Europa den Überblick zu bewahren. 20 Ringer stehen beim SV Siegfried Hallbergmoos unter Vertrag, zehn davon sind neu im Club und fast jeden Samstag ringen zehn andere. Dieses Wochenende hat man einen Schlüsselkampf in Hinblick auf die Playoffs gegen den KSV Aalen. Und jetzt bekommt der Fan in der Hallberghalle am Samstag (19.15 Uhr) das Beste zu sehen, was Hallbergmoos zu bieten hat.

So kämpften die Anderen u.a Aalen-Köllerbach, Burghausen-Adelhausen

Es ist traurig Fritsch Interview Teil 2: Die Regeländerungen

Traumziel F-Sepp... Die fünfte Hallbergmooser Jahreszeit läuft wieder – die Ringer-Bundesliga. Zweimal stand der SV Siegfried zuletzt im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft, beide Male endete der Traum vom ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte recht humorlos an einem übermächtigen Meister Schifferstadt. Heuer wird vieles anders von den neuen Regeln bis zu zehn Neuzugängen in Hallbergmoos. Mit dem größten Kader aller Zeiten muss Hallbergmoos in die Playoffs kommen. Was man erreichen will und ob das Finale erreichbar ist, sagt uns Trainer Sepp Fritsch im großen Interview.

Die Mannschaftskader 05/06 In vier Wochen geht es wieder los in der Ringer-Bundesliga und keiner weiß so recht, was ihn erwartet. Die neuen Regeln haben Ringen fast zu einem anderen Sport gemacht. Und dann hat sich das Transferkarussell derart gedreht, dass die Kräfteverhältnisse zwischen Ringern und Vereinen nicht mehr kalkulierbar sind. Viele haben fast ganz neue Mannschaften. Lesen Sie hier alle Namen und Daten der Südbundesliga.

Mal was Neues Regelmäßig sind sich die Ringer einig, dass sich etwas ändern muss. Nur was, da beginnt der große Interessenkonflikt in der Drei-Klassen-Gesellschaft. Bei der Bundesliga-Tagung dieses Wochenende brachte man aber einen Weg ins Rollen, der vor allem den kleineren Vereinen Perspektive und Spaß bringen soll. Erste und zweite Ligen sollen zu vier Bundesligen zusammen gelegt werden. Die Einführung des neuen Systems ist noch nicht beschlossen, gilt aber als so gut wie sicher.

Brigittes eigene Welt Es war ein großes Fest. Drei Tage lang blickte Ringerdeutschland nach Hallbergmoos, wo der SV Siegfried ein hervorragender Gastgeber war bei den deutschen Meisterschaften der Mädchen und Frauen. Dank der national unschlagbaren Brigitte Wagner hatten die Gastgeber auch Grund zum Jubeln.

Kuriose Ringergeschichten Es wird so gut wie alles anders im deutschen Ringen durch die gravierenden Regeländerungen. Aber auch in Hallbergmoos wird vieles anders, denn der SV Siegfried muss angesichts der zu erwartenden Steuernachzahlung sparen. Die großen Identifikations- und auch Kultfiguren des aktuellen Kaders haben schon verlängert, doch es wird sich einiges tun. Drei Neue hat man jetzt schon präsentiert, wobei zwei davon als 1a-Granaten angekündigt wurden. Die Klasse des Teams zeigt sich aber erst, wenn die noch vier Fragezeichen im Kader weg sind.

So kämpften die anderen u.a. Luckenwalde-Köllerbach, Schifferstadt-Mömbris

Jungs, macht euch berühmt! Jetzt gilt’s. Eine ganze, harte Runde lang hat Hallbergmoos für diesen Tag gekämpft und nun ist Playoff am Samstag gegen Witten. Man muss nicht mehr nach Weingarten schauen, über die Schifferstädter Aufstellung diskutieren, nur noch das Geschehen auf der eigenen Matte zählt. Halbfinale oder Saisonende - Jubel oder Tränen - Hopp oder Topp - Frei nach Shakespeare: Sein oder nicht sein. Die Chancen auf Ersteres stehen für den SV Siegfried Hallbergmoos alles andere als schlecht.

Große Reise mit flauem Gefühl im Magen Jetzt geht es aufs Ganze und das gleich mit so vielen Unbekannten wie noch nie in dieser Saison. Am Samstag muss der SV Siegfried Hallbergmoos im Viertelfinalhinkampf der Playoffs um die deutsche Ringer-Meisterschaft zu Altmeister KSV Witten reisen und angesichts einer schier unendlichen Zahl offener Fragen wäre man mit einer knappen Niederlage sehr zufrieden.

Theo Huber ist tot Theo Huber ist tot. Die Ringerfreunde des SV Siegfried Hallbergmoos trauern um ihren langjährigen Präsidenten. Huber, der weit über zehn Jahre an der Spitze des Vereins stand, starb nicht an seiner Krebskrankheit, sondern zu Hause an plötzlichem Herzversagen.

Alles wichtig außer Ringen Hallbergmoos hat zwei große Ringer-Themen: Das langfristige sind die neuen revolutionären Regeln und das kurzfristige ist die für Samstag anberaumte Auslosung der Playoffs um die deutsche Meisterschaft. Dabei war der 15. Januar doch eigentlich das Datum des Monster-Finales in Weingarten. Dieser letzte Runden-Kampf ist für die Hallbergmooser aufgrund des fast optimalen Saisonverlaufs bedeutungslos geworden. Während eine Rumpftruppe am Samstag in Weingarten ringt, bleibt also genug Zeit für die eigentlich wichtigen Themen.

It's Showtime Ringen ist nicht immer eine Frage von Sieg oder Niederlage. Am Samstag ist es nur die Frage der Höhe des Sieges, wenn der SV Siegfried den Tabellenletzten KSV Ketsch empfängt. Auf dem Weg in die Playoffs bekommt der Fan vor den Herzschlagduellen noch einmal ein Schaulaufen der Hallbergmooser präsentiert. Auf der einen Seite wird es wohl etliche vorzeitige Siege geben und auf der anderen ganz besonders spannende Duelle.

Ein Angstgegner und zwei Wackelkandidaten Reihenweise sind die Großen schon gefallen bei ihren anfangs gehobenen Betriebsausflügen und später mit richtig guten Aufstellungen. Nur einer blieb standhaft: der KSV Aalen. Am Samstag empfängt der SV Siegfried wieder seinen Angstgegner und diesmal haben sich die Vorzeichen verändert: Aalen steht deutlich mehr unter Druck in Hinblick auf die vier zu vergebenden Playoff-Plätze.




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