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Kindergarten Sonnenschein im Indianerzeltlager | Heiße Eröffnung des 7. KULTurFESTs
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Experiment geglückt: 7. KULTurFEST ein Mega-Erfolg
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Gütesiegel „made in Hallbergmoos“
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(19.07.2010)
Das 7. Hallbergmooser KULTurFEST wird den Besuchern wohl noch lange in bester Erinnerung bleiben: Kaum ein Fest vorher schaffte es, eine solch enorme Vielfalt von heimischen Künstlern zu zeigen und dabei für erstklassige Unterhaltung vom feinsten zu garantieren. Die Programmgestaltung des drei Tage andauernden Fests auf dem Rathausplatz war heuer ein Experiment – das vollends geglückt ist. Rund 1.500 Besucher können nicht täuschen.
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Schon der Festauftakt am Freitag (wir berichteten) stimmte Organisatorin Inez Eckenbach vom Arbeitskreis Kultur zufrieden. Nach den beiden Hip-Hop-Acts „made in Hallbergmoos“ zur Eröffnung mit den „Schlemmers“ und „Microwave“ begeisterten „B-Connection“ mit Renate Bachmann und Ivo Brezina zusammen mit ihrer Band die Besucher, bevor die „Münchner Gaudiblosn“ Wies’n-Stimmung auf den Rathausplatz brachten.
Am Wochenende setzte sich der grandiose Eröffnungserfolg dann weiter fort und zeigte, dass das Konzept, vor allem Hallbergmooser in das KULTurFEST einzubinden, aufging.
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Ringen, Rock und Regen am Samstag
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Samstagnachmittag war so der große Tag der Ringer des SV Siegfried Hallbergmoos-Goldach. Im Rahmen ihres diesjährigen Ringertags konnten die Besucher im Festzelt hautnah an der Matte beim Vereinsturnier der jüngsten Ringer, der Bambinis, mitfiebern, ein Showtraining der Nachwuchsleistungsgruppe erleben und schließlich noch einen Trainingskampf der Männer gegen den SC Isaria Unterföhring bejubeln. (Bericht auf Hallbergmoos-Online folgt)
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Am Abend ging die Party dann so richtig los. Die Newcomer „Rockasperity“ um Sänger Maxi Gah begeisterten Jung und Alt mit fetzigen Klängen und ernteten viel Applaus bei den Gästen. Das setzten die „Ducky Boys“ mit Mark Fiebig und Band mit viel Rock’n’Roll weiter fort – dabei hatte die Band ihren ersten Auftritt überhaupt in dieser Formation auf dem KULTurFEST. Die Besucher hat es gefreut: Soviel Begeisterung wie diese beiden Bands hätten sicher auch keine auswärtigen, vermeintlich teuer eingekauften Künstler erzeugen können. Weiter ging es am Samstag mit einer kurzen Einlage der Faschingsgesellschaft Narrhalla Hallbergmoos-Goldach aus ihrem Programm von 2009/10 und dem etwas langatmigen, recht speziellen Comedy-Auftritt von Jörg Herwegh und dem Duo Lossini. Etwaige Müdigkeiten unter den Besuchern wurden spätestens mit den „Jumpin’ Jacks“ in Windeseile beseitigt: Die Rolling Stones Cover Band aus Freising fetzte derart über die Bühne, dass sie sich vor ihren Vorbildern keineswegs verstecken müssen. Beste Stimmung garantiert – da konnte auch der am Abend einsetzende, andauernde Regenschauer nichts mehr daran ändern.
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Große und kleine Superstars am Sonntag
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Viel Mut zeigten sie alle: Am Sonntag schlug die große Stunde der Nachwuchs-Stars im Wettbewerb „Hallbergmoos sucht den Superstar“. Ausgerüstet mit Mikrofon wagten sich die Sänger auf die Bühne. Am Ende des Wettbewerbs, der durch Radio-Hitwelle-Moderatorin Tamara begleitet wurde, war die Jury am meisten von den Gesangskünsten der 13-jährigen Daniela überzeugt, die mit „Follow me“ von Uncle Kracker an den Start ging. Als Hauptgewinn lockte ein mp3-Player – die Ankündigung, beim nächsten KULTurFEST wieder im Wettbewerb anzutreten, gab Daniela im Gegenzug. Auf den 2. Platz landete Fiolla, 3. wurde Sabrina.
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Dabei hat Hallbergmoos ja eigentlich schon einen eigenen Superstar: Am Sonntag zeigte Romina Pris, dass „made in Hallbergmoos“ ein wahres Gütezeichen ist. Zusammen mit ihrem Bruder Armin und ihrer Band unterhielt sie das Festzelt mit eigenen Songs und Cover-Titeln, bei denen sich die Originalinterpreten durchaus warm anziehen sollten. Dabei gab es beim KULTurFEST eine Premiere für Romina: Zum ersten Mal stand sie mit ihrer eigenen Band auf der Bühne – und die dabei von allen Musikern gezeigte Freude und Spaß am Auftritt sprang schnell auf das Publikum über. Hier geht’s zum Video von Romina auf youtube Abgerundet wurde das Sonntagsprogramm durch eine Vorstellung der Sport- und Kampfkunstschule Altinger sowie einer Vorführung der Fröbelschule Freising.
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„Das Experiment ist geglückt“
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Nach dem Festwochenende stand eins für die beiden Organisatoren Inez Eckenbach und Thomas Henning fest: Das Konzept ist aufgegangen. Mit insgesamt rund 1.500 Besuchern an drei Tagen waren das deutlich mehr als im Vorjahr.
Wie Inez Eckenbach erklärt, sollte mit dem KULTurFEST gezeigt werden, was es alles in Hallbergmoos gibt. Vor allem auch für die Jugend hielt das Fest einiges in petto – und das wurde auch so angenommen. Eckenbach lobte vor allem die Jugendbands des Freitags sowie „Rockasperity“, die „Ducky Boys“ und Romina Pris. Der Versuch, lokale Künstler einzubeziehen, sei gelungen: „Das Experiment ist geglückt.“
Froh zeigte sie Eckenbach zudem, dass es wieder neue Bands am Ort gibt, die sich beim KULTurFEST präsentieren wollten. So soll es auch im nächsten Jahr weitergehen. Wünschenswert wäre es noch, so die Organisatorin, dass sich eine Gruppe oder ein Verein findet, der im Rahmen des KULTurFESTs auf der Bühne Sketche zeigt. Denkbar wären dabei auch die Moosbühne Graf Hallberg oder das Hallberger Brettl.
Bewerbungen von Künstlern für das KULTurFEST 2011 nimmt Inez Eckenbach bereits jetzt unter www.kulturfest-hallbergmoos.de entgegen.
Cornelia Schröter
Bericht zum Festauftakt am Freitag Romina Pris – „Written in the stars“ auf youtube
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