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Himmlische Nachtfahrt  

Golfen wie der Tiger

EA-Sportserie mit neuem Megahit

Wer Golf spielen will, muss das Näschen etwas höher tragen, das nötige Kleingeld in der hinteren Hosentasche haben und/oder das richtige Computerspiel besitzen. Am Gamecube ist das zweifelsohne Tiger Woods PGA Tour 2005. Das Game ist ein ganz feines Teil.

Alleine schon die Erstellung des eigenen Charakters hat ganz großen Spiel. Von den Tattoos (Haben Golfer wirklich so etwas?) bis zur Krümmung der Nase ist alles formbar. Der Kreativität sind absolut keine Grenzen gesetzt.

Wer noch nicht golfen kann, der lernt es eben. Im Tutorial ist der Sport gut erklärt, auch der Anfänger findet hier recht flott den Durchblick. Das Gameplay ist simple, aber es lässt auch keine Wünsche offen.







Das Spielerische ist die eine Sache, aber dem Golfer kommt es auch auf die Landschaft an. Und die ist in dem Game etwa genauso klasse wie Herr Woods beim Einlochen des Golfballes. Für die, die sich da nicht so auskennen, sei vorsichtig angemerkt: Tiger ist nicht der Allerschlechteste und Herr Beckenbauer konnte auch ganz gut Fußball spielen. Klartext: Eine wunderbare Landschaft. Die Landschaftsgärtner der Programmierer haben wirklich ganze Arbeit geleistet.

Der Augenschmaus hat aber auch zur Folge, dass das Spielchen auf zwei Discs gepresst ist. Aber der gelegentliche Tausch der Silberscheiben beim Modus-Wechsel ist verkraftbar, wenn auch in manchen Fällen nicht optimal.

Noch etwas zu den Kursen. Die Tour enthält die weltweite Creme de la Creme der Golfanlagen. Und jede kommt mit seinen ortsspezifischen Tücken richtig gut zur Geltung. Die Auswahl ist 1a. Und als kleines Zucker oben drauf kann man auch seinen eigenen Platz kreieren. Und der kann auch aus zwei Grüns mit 1000 Sandbunkern dazwischen bestehen. Der Gemeinheit, äh dem Spielspaß sind da keine Grenzen gesetzt.

Nico Bauer





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