( 31.03.2008 )
Kommentar und Anmerkung zu Planung und Bau der Tribüne im Sport- und Freizeitpark Hallbergmoos-Goldach
Mit großem Bedauern habe ich die Berichte aus der letzten Gemeinderatssitzung in Hallbergmoos-Goldach bezüglich der Entscheidung über die Zuschauertribüne im Sport- und Freizeitpark gelesen. In der Zwischenzeit bin ich zwar nicht mehr als Vorstand beim VfB Hallbergmoos-Goldach tätig, dennoch möchte ich zu dieser Diskussion und vor allem zu einigen Aussagen aus der Sitzung Stellung nehmen. Dies auch, da ich bis vor kurzem in die Gespräche zur Planung eben dieser Tribüne involviert war. Zudem ist hier aus meiner Sicht leider wieder eine Chance vertan worden zügig mit der Fertigstellung des Sport- und Freizeitparks fortzufahren. Zu meinem Bedauern hat meine Aussage aus der letzten Jahreshauptversammlung keinen fruchtbaren Boden gefunden.
Persönlich bin ich der Meinung einige Mitglieder des Gemeinderats sollten sich wieder an die Konzeption erinnern, mit der vor Jahren an die Planung des Parks heran gegangen wurde. Hier ist ganz klar die Devise ausgegeben worden, den Sport- und Freizeitpark für die Zukunft zu planen sowie zu bauen und sich nicht nur an den aktuellen Bedürfnissen zu orientieren. Gerade die Aussagen, man hätte dort noch nie so viele Zuschauer gesehen und der VfB habe auch noch andere Abteilungen, gehen ungerechtfertigter Weise gegen den VfB und die Leuten die sich ehrenamtlich für die Gemeinde und den Verein engagieren. Diese Tribüne ist genau wie der gesamte Sportbereich kein Bau für den VfB. Natürlich ist der VfB froh über den Bau, aber aus meiner Sicht sind die Mitglieder und Verantwortlichen es Leid, immer für die entstehenden Kosten verantwortlich gemacht zu werden. Der Bau der neue Tribüne soll sich an der Zukunft orientieren, in das Gesamtkonzept des Parks einfügen und auch für Vermietungen der Sportanlage geeignet sein.
Die Aussagen bezüglich der Regiekanzel kann ich aus meiner Sicht nicht nachvollziehen. In eine Tribüne gehört nun einmal eine Sprecherkabine in der die Bedienelemente für eine Anzeigentafel und die Sprecheranlage geschützt untergebracht werden können.
Der VfB und hier vor allem die Fußballabteilung haben in einer Besprechung Ihre Kenntnisse zum Bau einer effektiven und gut nutzbaren Tribüne miteingebracht. Jetzt aber für die Kostensteigerung verantwortlich gemacht zu werden empfinde ich wiederum aus meiner persönlichen Sicht als falsch. Hier sollte eher einmal ein Gespräch mit den für die Gemeinde tätigen Planern geführt werden, wenn sich diese aus welchen Gründen auch immer nicht an die gegebenen Kostenobergrenzen halten.
Vielleicht wäre es ja auch wirklich sinnvoll, wie ebenfalls ein Mitglied des Gemeinderates sich geäußert hat, nur einen Windschutz zu bauen. Dann stellen wir neben das Fußballfeld doch einen Windschutz aus Holz, wie in so manchem Vorgarten. Das ist sicherlich optisch sehr schön und sehr zukunftsorientiert. Aber zumindest werden die ehrenamtlich tätigen Personen nicht mehr verbal attackiert und erhalten sich so ihre Motivation weiter für den Verein zu arbeiten.
Die Entscheidung für die Gebäude im Sport- und Freizeitpark liegt in den Händen des Gemeinderats und der VfB war und ist immer gerne bereit Informationen zu geben und sein Wissen miteinzubringen. Immer wieder Aussagen zu tätigen der VfB fordert, der VfB will ist sicherlich der falsche Weg die Motivation der engagierten Mitglieder des VfB sich einzubringen zu erhalten. Der VfB macht Aussagen, was aus seiner Sicht notwendig und wichtig ist, aber nicht mehr und nicht weniger. Dies wollte ich hier einmal klar herausstellen, denn in letzter Zeit wird dem VfB zu oft der Schwarze Peter zugespielt. Wir fordern nicht. Wir versuchen nur zu helfen.
Jürgen Rost
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