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Grund-Anleitungen | So geht Window Color  

Laubsägen kann jeder

Laubsägen geht einfach, macht viel Spaß und kostet gar nicht viel: die Grundausrüstung bekommt Ihr schon für ca. 15 Euro im Baumarkt. Oder lasst euch einfach zur nächstbesten Gelegenheit ein Laubsäge-Set schenken. Wir erklären euch, was ihr benötigt, wie Laubsägen funktioniert und geben euch Vorlagen zum Basteln. Es ist einfach, jeder kann das!

Ihr braucht: Laubsäge, Verschiedene Sägeblätter (fein und mittel), Sägebrettchen, Schraubzwinge zum Befestigen des Sägebrettchens, Bohrmaschine oder Handbohrer, Schleifpapier in 80er (grob), 120er (mittel) und 240er (fein) Körnung, Kopierpapier zum Übertragen der Vorlagen, Sperrholz mit der Stärke 4mm, Holzleim und Farben.




Laubsäge-Werkzeuge Mit wenig finanziellen Arbeit kann man tolle Kunstwerke in wenigen Stunden basteln.

Übertragen der Vorlage

Die Vorlage legst du auf die Holzplatte. Dazwischen kommt nun ein Bogen Kohlepapier mit der eingefärbten Seite nach unten. Fixiere das Transparentpapier mit Klebestreifen auf der Holzplatte und ziehe die Konturen auf der Vorlage beispielsweise mit einem Bleistift oder einem leer geschriebenen Kugelschreiber nach. Ist das Motiv größer, wird das Kohlepapier einfach verschoben.

Für die Innenflächen, die herausgesägt werden müssen, bohrst Du mit der Bohrmaschine oder einem Handbohrer in der Mitte jeder Innenfläche ein Loch. Auch Aufhängelöcher oder Augen können jetzt schon gebohrt werden. Noch ein Tipp: Presse beim Bohren die Holzplatte auf eine hölzerne Bohrunterlage, dadurch fransen die Bohrlochränder auf der Rückseite des Motivs nicht aus.




So wird gepaust Mit Kohlepapier die Vorlage nachmalen und so das gewünschte Objekt auf die darunter liegende Holzplatte übertragen.

Aussägen

Das Sägeblatt wird so in Bügel eingespannt, dass die kleinen Zähnchen zum Griff der Säge zeigen. Säge das Motiv zunächst grob mit der Laubsäge aus, damit die Sägewege vom Rand bis zum Motiv nicht so weit sind. Lege dann das Motiv auf das am Tisch mit einer Schraubzwinge befestigte Sägebrettchen (zwischen Tisch und Sägebrettchen am besten eine alte Zeitung legen). Beim Sägen wird das Sägeblatt immer innerhalb des V-Ausschnittes es Sägebrettchens auf und ab bewegt. Achte beim Sägen darauf, dass du die Säge nicht zu stark gegen das Holz drückst, denn dadurch kann sich die Säge schneller verhaken und das Sägeblatt kaputtgehen. Für die Innenausschnitte muss das Sägeblatt auf einer Seite gelöst, durch das Bohrloch gesteckt und dann wieder fixiert werden.




Schleifen und Glätten

Die Motivränder werden zuerst mit groben Schleifpapier (80er Körnung) nachgeschliffen. Anschließend überarbeitest du das Motiv mit dem mittleren und danach mit dem feinen Schleifpapier. Wenn du größere Flächen glätten musst, legst du dazu einen Schleifpapierstreifen um einen Schleifblock. Bei kleinen Zwischenräumen kannst du dann einen Schleifpapierstreifen um ein rundes oder eckiges Hölzchen legen. Bürste nach getaner Arbeit den Holzstaub vom Motiv ab – und schon kannst du dein fertiges Kunstwerk bemalen!

Cornelia Schröter




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