Pressemitteilungen

Das Gemeindeentwicklungsprogramm | "Ein schwarzer Tag für die Region"  

Planfeststellungsverfahren für 3.Start-/Landebahn

( 29.10.2007 )


Am 5. November beginnt die Auslegung der Unterlagen und die Einspruchsfrist im Rahmen des Planfeststellungsverfahren für die 3. Start- und Landebahn den Neubau des Terminals 3 („Satellit“) am Flughafen München.

Das Aktionsbündnis AufgeMUCkt, der Zusammenschluss von 50 Bürgerinitiativen, kirchlichen Gruppen, Naturschutz- und Verkehrsorganisitionen führt am

5. November (Montag) um 20:00 Uhr

im Bürgersaal Hallbergmoos (Hallbergmoos-Nord, Theresienstr. 6, im gleichen Gebäude wie die Feuerwehr)

die Auftaktveranstaltung für seine Kampagne zum Sammeln von Einwendungen gegen die Flughafenerweiterung durch. Alle Bürger aus den betroffenen Städten und Gemeinden sind hierzu herzlich eingeladen.

Sprecher:

Bürgermeister Klaus Stallmeister – Bürgermeister von Hallbergmoos (Grußworte)
Landrat Manfred Pointer - Vorsitzender der Fluglärmkommission
Bürgermeister Michael Schwaiger – Vorsitzender der Schutzgemeinschaft
Werner Groth - AufgeMUCkt und BIF
Jürgen Steiner – BIF
Moderation: Karl-Heinz Zenker, BIF, 2. Bürgermeister von Hallbergmoos

Die BIF wird die Bürger durch die Vorlage der Fakten informieren. Am Ende der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die Besucher der Veranstaltung haben Gelegenheit, an diesem Abend offiziell Einspruch im Rahmen der Planfeststellung einzulegen.

Das Aktionsbündnis AufgeMUCkt kämpft gegen ein ungebremstes Wachstum des Flughafens, gegen ein zusätzliches Terminal, gegen die dritte Bahn und gegen die vierte Start- und Landebahn, die einer dritten Bahn bald folgen würde!

Am Vorabend (4.11.) führen die Bürgerinitiativen wie jeden Sonntag um 18:00 Uhr ihren ökumenischen Schweigemarsch „Lichterzeichen – 2 Bahnen reichen“ durch. Der Schweigemarsch führt aus aktuellem Anlass diesmal von der evangelischen Kirche (Fabrikstr.) zum Domhof. Dort findet die Abschlussandacht mit Weihbischof Hasselberger statt.


Die Regierung von Oberbayern hat es abgelehnt, die Einspruchfrist von der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestdauer (vier Wochen) zu verlängern. Beim wesentlich einfacheren Raumordnungsverfahren, bei denen die Unterlagen 8 Ordner umfassten, war die Frist noch auf sechs Wochen festgesetzt worden. Für das Planfeststellungsverfahren hat die Regierung von Oberbayern als Genehmigungsbehörde bereits vor Monaten zusätzliches Personal von anderen Behörden erhalten. Allerdings sollen die Bürger nach der Vorstellung des Freistaats die 47 Ordner in vier Wochen durcharbeiten und eine Stellungnahme formulieren. Da die Ordner in den Gemeinden ausgelegt werden, wäre dies nur möglich, wenn sich ein Interessierter Urlaub nimmt und von Montag bis Samstag täglich zwei Aktenordner bearbeitet. Man muss den Eindruck gewinnen, die Bayerische Staatsregierung will eigentlich gar keine Bürgerbeteiligung an diesem Verfahren!

Jürgen Steiner
BIF Hallbergmoos-Goldach und Aktionsbündnis AufgeMUCkt





Zugriffe heute: 1 - gesamt: 573.