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CSA Freising: Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Harald Reents löst Wolfgang Braun ab

( 05.05.2009 )

Harald Reents aus Hallbergmoos ist neuer Kreisvorsitzender der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA) Freising. Bei der Mitgliederversammlung der CSU-Arbeitsgemeinschaft im Freisinger Tagungshaus VivaVita wurde der 29-Jährige, der bislang als stellvertretender Kreisvorsitzender im CSA-Kreisverband fungierte, mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Wolfgang Braun (Neufahrn), der für eine Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand, gewählt.




Der neue CSA-Vorstand: (von links) MdB Franz Obermeier (Beisitzer), Oskar Dernitzky (stellvertretender Kreisvorsitzender), Harald Reents (Kreisvorsitzender), Robert Boos (Beisitzer) und Gerhard-Michael Welter (Schatzmeister). Nicht auf dem Bild: Oliver Gebauer (Schriftführer), Karin Linz (Beisitzerin), Stefan Götz (Beisitzer) und Dietmar Schreiner (Beisitzer).




Als neuer stellvertretender Kreisvorsitzender steht ihm nun Oskar Dernitzky (Neufahrn) zur Seite. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt fortan Gerhard-Michael Welter (Moosburg), Oliver Gebauer (Hallbergmoos) wird sich zukünftig als Schriftführer im Kreisvorstand einbringen. Zu weiteren Mitgliedern (Beisitzern) des Kreisvorstandes wurden Robert Boos (Au), Karin Linz (Moosburg), Dietmar Schreiner (Neufahrn), Stefan Götz (Hallbergmoos) sowie der Bundestagsabgeordnete Franz Obermeier (Zolling) gewählt.

Bei seiner Vorstellung gab Reents an, dass er auf Grund seiner Tätigkeit als Beamter im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen schon von Berufs wegen mit sozialpolitischen Themen betraut wird und ihm deshalb soziale und arbeitnehmerrelevante Themen am Herzen liegen. Als persönliche Schwerpunkte für die zukünftige CSA-Arbeit nannte er u. a. das Aufgreifen der Anliegen junger Arbeitnehmer wie Bildung, Qualifizierung und Ausbildungsmarkt – freilich ohne die Belange der älteren Generation (z. B. Sozialversicherung) zu vernachlässigen – sowie mit dem Stichwort „mangelnde Arbeitnehmermobilität“ den insbesondere im nördlichen Landkreis noch unzureichenden Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, ohne den die heutzutage geforderte Flexibilität der Beschäftigten eingeschränkt ist.

Als weiteres Arbeitfeld steht nach wie vor das Thema Niedriglohn im Vordergrund. „Gerade in einer Hochpreisregion wie hier um den Flughafen ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Menschen, die dort arbeiten, vom Lohn ihrer Arbeit auch leben können. Mit einem bundesweiten Mindestlohn von 7,50 Euro, wie ihn die SPD will, kommen wir hier nicht weiter.“ so Reents. Hier will der Kreisvorstand die Arbeit seines bisherigen Vorsitzenden Braun in Richtung gesetzliches Lohnabstandsgebot weiter betreiben.
Um speziell die Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste am Flughafen vor einer Lohnabwärtsspirale zu schützen, soll die von den Betriebsräten großer Verkehrsflughäfen ins Leben gerufene Initiative für einen europaweit einheitlichen Qualifizierungsmindeststandard für Mitarbeiter in der Flugzeugabfertigung weiter unterstützt werden. Reents´ Amtsvorgänger hatte diese Thematik bereits zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Franz Obermeier aufgegriffen.
Um die Mutterpartei CSU für Arbeitnehmer- und Sozialthemen mehr zu sensibilisieren, was unweigerlich nötig sei, möchte Reents bereits „an der Basis“ das Interesse mehren und diesbezüglich in seiner nun beginnenden Amtsperiode auf die CSU-Ortsverbände im Landkreis zugehen.

Pressemitteilung
Harald Reents
Kreisvorsitzender CSA Freising




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