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Überraschte Genossen | Mut zur Lücke
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Frauen an die Front
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Frauengruppe: Die Sozialexperten formieren sich
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( 01.07.2005 )
Helga Brinkmann ist nicht zu ersetzen. Immer wieder trauert die SPD Hallbergmoos ihrer ehemaligen Gemeinderätin nach, die vom Wähler das erforderliche Votum 2002 nicht bekam. Bei der Arbeit der Sozialdemokraten im Gemeinderat hat sie eine enorme Lücke hinterlassen. Dies merkte man besonders bei der Diskussion um die Hauptschule und die Kindergärten. Doch jetzt ist Brinkmann zurück mit der so genannten „Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratsicher Frauen“ (ASF).
Dies wurde vergangenen Mittwoch in Goldach gegründet. Als oberste Aufgabe sieht es die 1. Vorsitzende Barbara Techentin zusammen mit Ihren Mitstreiterinnen in der Vorstandschaft Helga Brinkmann (stellvertretende Vorsitzende) und Margarete Kronner (Schriftführerin) an, sich bei sozial- und frauenpolitischen Themen in der Gemeinde einzumischen und sich zu Wort zu melden.
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„Wir wollen unseren Ortsverein und die Zwei-Männer-Gemeinderatsfraktion unterstützen sowie in der Öffentlichkeit bei wichtigen Themen Präsenz zeigen“, kündigte Techentin selbstbewusst an. Keinesfalls verstehe man sich als Kaffee & Kuchen-Gruppe. Das habe auch absolut niemand erwartet, bemerkte SPD-Ortschef Konrad Friedrich. „Wir sind heilfroh“, sagte dieser, „dass sich unsere Frauen zusammengetan und mit der ASF eine Plattform geschaffen haben, um öffentlich die soziale Komponente der etwas männerlastigen Hallbergmooser SPD weiter zu stärken.“
Insgesamt werde die Hallbergmooser SPD so noch attraktiver. Der Ortsverein hofft, durch die neue parteiinterne Arbeitsgemeinschaft auch Nichtmitglieder für die kommunale Politik interessieren zu können. Die ASF-Vorsitzende soll durch eine Satzungsanpassung automatisch Mitglied der erweiterten SPD-Vorstandschaft werden. Auch die Gemeinderäte Karl-Heinz Bergmeier und Stefan Kronner sind hoch erfreut. Kronner erklärte, dass " wir durch die herausragende Kompetenzen von Helga Brinkmann haben gerade im sozialpolitischen Bereich Fachwissen im Gemeinderat verloren haben.“ Dieses Fachwissen hoffen die SPD Gemeinderäte nun von Fall zu Fall bei den ASF-Damen zu bekommen.
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